Skandinavienreise 2012 von Mitte Juni bis Anfang August

Teil 1 Schweden


21.06.2012 Start in Augsburg

Gefahren sind wir am ersten Tag bis kurz vor Rostock. Am nächsten Tag nachmittags ging es auf die Fähre nach Trelleborg. Die Reise führte weiter nach Trollhättan, Östersund, Vilhelmina, Arjeplog, Lulea, Kiruna und Narvik weiter auf die Lofoten und Versteralen, weiter nördlich bis Tromsø.  

 

Von Tromsø aus fuhren wir dann wieder zurück über Narvik, Bodø, Brønnøysund, Ålesund, Geirangerfjord, Lillehammer, Helsingborg und weiter nach Deutschland.

 



der erste Übernachtungsplatz in Zislov am Plauer See

22.06.2012 warten auf die Fähre nach Trelleborg

Um 16.30 fuhr das Schiff ab. Die Überfahrt dauerte 5,5 Stunden, das Meer war ruhig. Übernachtet haben wir dann auf einem Rastplatz vor Göteborg.



23.06.2012 Museumsbahnhof Anten

Die Nacht war kalt im Wohni 12 Grad. Weiter ging die Fahrt nach Trollhättan. Wir kamen an einer Schmalspur Museumsbahn vorbei, die wir besuchten.



23.06.2012 Trollhättan

Die schwedischen Firma NOHAB begann 1847, als Antenor Nydqvist, Johan Magnus Lidström und Carl Olof Holm die Trollhättans Mekaniska Verkstad gründeten. 

Ab 1850 Dampfmaschinen für den Straßen- und Schienenverkehr gebaut. Die erste komplette Dampflokomotive verließ das Werk in 1865. Auch Strahlentriebwerke der zivilen und militärischen Luftfahrt, Druckmaschinen zum Drucken von Tageszeitungen wurden gebaut. 

Anfang der fünfziger Jahre kam auch der Bau von Streckendieselloks in Sicht, was sich – nicht zuletzt dank der Nachfrage der Dänischen Staatsbahn – im Zusammenarbeit mit der amerikanischen Electro-Motive Division von General Motors realisiert hat. Das erste Ergebnis war die europäische Version des EMD-Exporttyps AA16. Die Konstruktion erwies sich als äußerst erfolgreich.

Die schwedische Regierung befürwortete auch die Zusammenarbeit mit einer anderen Firma, was schließlich zur Gründung der Svenska Aeroplan AB (SAAB) geführt hat. SAAB baute seit den frühen Dreißigern über Flugzeugmotoren hinaus auch komplette Flugzeuge.

In der einstigen Montagehalle ist heute das Saab-Automuseum untergebracht.

Leider war Mittsommernacht und die Museen waren geschlossen.



23.06. - 01.07.2012 Campingplatz bei Östersund

Der Campingplatz war sehr gut ausgestattet. Sanitäranlagen, Waschräume, Küche und Aufenthaltsraum.

 

 



Besuch von Nusnäs

Das Dalapferd ist eine aus Holz gefertigte Figur in Pferdeform, die in der schwedischen Landschaft Dalarna gefertigt wird. Dalapferde gelten heute im Ausland als typisches Symbol für ganz Schweden.

Die Pferde sind traditionell rot gefärbt und besitzen einen aufgemalten Sattel und Zaumzeug in grün-weißem Muster in traditioneller Kurbitsmalerei. Die Einwohner der Gegend fertigten die Figuren in den langen Winternächten, als kalte Witterung und Dunkelheit kaum andere Arbeiten zuließen.

Eine der bedeutenderen Werkstätten für Dalapferde findet sich in Nusnäs.




02.07.2012 Impressionen aus Vilhelmina

Wir fuhren auf der E 45 immer weiter nach Norden. Eine Rast in Vilhelmina bot sich an.



02.07.2012 Campingplatz - Vojmans Camp

Während wir weiter in Richtung Sorsele fuhren, sahen wir diesen Campingplatz. Direkt am Fluß liegend, dort wollten wir unbedingt übernachten.

 

 



04.07. 2012 Abstecher zur Quelle Kallkälla

Diese Quelle ist das ganze Jahr über 4 Grad kalt und reinstes Trinkwasser. Diese Quelle war schon den Samen bekannt. Aber der Weg dorthin war sumpfig und Millionen Schnacken leben hier. Wehe wenn da Touristen kommen. 



04.07.2012 Arvidsjaur



04.07.2012. Storforsen

 Auf einer Länge von mehreren Kilometern, fällt der Fluß Pieteölv 82m in die Tiefe - der wohl längste nicht regulierte Wasserfall Europas. Die tosenden Wassermassen war schon sehr beeindruckend.

 

 



07.07.2012 Die Stadt Luleå

Die Stadt Luleå  liegt an der Mündung des Luleälven und fließt in den Bottnischen Meerbusen. Die Stadt liegt etwa 110 Kilometer südlich des Polarkreises am nördlichen Ende der Ostsee.

Die Industrie Luleås wird vom Stahlwerk SSAB Luleåverken dominiert, das über einen Hochofen, Stahlwerk und Walzwerk für Flachprodukte verfügt und auch benachbarte Stahlwerke mit Roheisen versorgt.

Im Hafen lagen zwei Eisbrecher.



10.07.2012 Gammelstad

Gammelstadt bedeutet alte Stadt. 1621 wurde die Stadt Lulea  gegründet. 1649 stellte man fest, dass der Hafen auf Grund der Landerhöhung zu seicht geworden ist. Der neue Hafen wurde an der Küste angelegt. Damit bekam Lulea eine Alt- und Neustadt.




11.07.2012 Der nördliche Polarkreis

Bei der Weiterfahrt in Richtung Jokkmokk überquerten wir den Polarkreis. Wie auf der Tafel zu lesen ist, variiert der Polarkreis in 18,6 Jahren um 570 Meter.



12.07.2012 Das Kraftwerk Porjus

Das Kraftwerk Porjus liegt am Fluss Luleälven in der Gemeinde Jokkmokk. Porjus wurde Anfang des 19. Jahrhunderts vor dem Hintergrund der Versorgung der „Malmbanan“ (Erzbahn), dem schwedischen Teilstück der Bahnstrecke Luleå–Narvik, gebaut, die dem Transport von Eisenerz diente. Das neue Wasserkraftwerk und die Elektrifizierung haben zu einem kräftigen Wachstumsschub in der schwedischen Bergbauindustrie beigetragen. Porjus ist heute das drittgrößte Wasserkraftwerk in Schweden. Erstaunlich ist, dass die Steueranlage in Marmor eingebetet, seinen Platz fand.



13.07. Kiruna

Die Eisenerzgrube Kiruna liegt südwestlich der gleichnamigen Stadt Kiruna in Schweden. Sie ist das wichtigste Bergwerk der LKAB (Luossavaara-Kiirunavaara Aktiebolag) und gilt als weltgrößtes Eisenerz-Bergwerk. Millionen Tonnen an Eisenerz werden jedes Jahr in Kiruna gefördert. Sie werden über eine mehr als 470 Kilometer lange Eisenbahnstrecke ins norwegische Narvik gebracht. Dieser Hafen ist eisfrei. Die neue Hauptsohle liegt 1365 Meter unter der Erde.

 

Da Kiruna uns mit Regen empfing, stand eine Besichtigung des Bergwerkes nichts im Weg. Mit einem Bus wurden wir in einen Besucherstollen, 540 Meter tief, gebracht. In der Tiefe gibt es Straßen, Ampeln und Verkehrsschilder. Was mir aufgefallen ist, daß im Berg die Straßen nicht beleuchtet sind. Warum das so ist konnte ich nicht erfahren.

 Das letzte Bild zeigt die Ausfahrt aus dem Werk. 

 



Wir sind dann die E 10 weitergefahren nach Norwegen und überquerten die Brücke Tjeldsundbrua.

Die Brücke verbindet Hinnøya mit dem Festland. Sie spannt den Steinslandstraumen von Leikvikhamn über Hinnøsiden nach Steinsland auf dem Festland.

Die Brücke  ist 1007 Meter lang, mit einer Hauptspannung von 290 Metern. Die Segelhöhe beträgt 41 Meter und die Brücke hat insgesamt 32 Spannweiten.

Die Brücke wurde am 22. Oktober 1967 von König Olav V eröffnet.

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