Weiter gehts nach Zagora

06.10.2014


Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns vom Erg Chebbi und die Reise führte 330 km nach Zagora. Dieser Streckenabschnitt zwischen Bergen, Oasen und Wüsten war abwechslungsreicher als wir dachten. Graues Wüstengestein wechselte zwischen gelben und grünen Sandabschnitten. Wir kamen an dem markanten Felsen „Gara de Medouar“ der sich in nördlicher Richtung zeigte vorbei. Der Berg ist vulkanischen Ursprungs. Er ist 858 m hoch und die natürliche Form zeigt ein fast geschlossenes U. Dieser Berg war mit seiner strategisch wichtigen Lage als Festung unzugänglich. Im 19. Jahrhundert wurde mit einer 2 m breiten und 5 m hohen Wand das Felsentor verschlossen, um Regenwasser aufzufangen. Auch wird berichtet, dass dieser Berg als Lagerstätte für Sklaven aus Afrika, die weiter nach Portugal verkauft wurden, Verwendung fand. Auch als Filmkulisse diente dieser Ort.

 

Unser Mittagessen nahmen wir in der renovierten Kasbah Baha-Baha ein. Im Eingangsbereich war ein kleines Haus als Museum eingerichtet. Das Essen war gut und gestärkt fuhren wir weiter. Immer wieder waren verlassene Kasbah´s und Oasen unsere Wegbegleiter bis wir die Draa erreichten und durch Palmenhainen nach Zagora fuhren.

 

Wie sagt man in Marokko: Ihr habt die Uhr und wir haben die Zeit.

 

Felsen „Gara de Medouar“
Felsen „Gara de Medouar“
die Draa
die Draa

                                                                                                                           

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