Provence

unter Platanen in Cafés sitzen, Lavendelfelder durchstreifen, das Licht und den Duft des Südens genießen.


Lauris

Lauris das malerische Dorf mit seinen verwinkelten alten Gassen und mit einem der schönsten schmiedeeisernen Glockenkäfige der Region. Der Ort liegt über dem weiten Tal der Durance. 


Plateau de Valensole

Die Hochebene von Valensole ist ein armer Landstrich der reine Natur und Ruhe bietet. Im Juli blüht der Lavendel. Die violett blühende Pflanze ist der einzige Reichtum dieses Plateaus.

 


Cucuron

Cucuron ist einer jener provenzialischer Orte, die heitere Beschaulichkeit ausstrahlen. Dieser Ort hat eine Kostbarkeit gegenüber anderen in der Nähe liegenden Dörfern, den Dorfteich. Dieser kleine See ist gesäumt von 200 Jahre alten schattenspendenden Platanen. Einmal in der Woche, am Dienstag, findet der Markt statt. Die Bar de I'Etang ist ideal, nach den Besorgungen das Dorfgeschehen am ehemaligen Löschteich vorüberziehen zu lassen.

 


Ockerfelsen bei Rustrel

Genau wie in Roussillion blühte hier einst die Ockerindustrie bis 1956. Große Areale von abgebauten Steinbrüchen sind noch immer vorhanden. Das Geheimnis der 25 Farben des Ockers, durch das Licht und Schattenspiel weitaus mehr, sollte man sich nicht entgehen lassen. Glücklicherweise hat die die Natur mittlerweile die Oberhand gewonnen. Kiefern und Heidekraut bedecken die Landschaft rund um den einstigen Steinbruch.

 


Fort de Buoux im Luberon

Die Schlucht in der Nähe des Ortes Buoux wird von dem Fort Buoux bewacht, einer hoch auf einem Felsschiff sitzenden Festungsanlage. Bis zu 70m tief fallen die Wände an allen Seiten des langgestreckten Plateaus ab. Ein Blick in die Tiefe zeigt, warum das Fort als uneinnehmbar galt. Schon in keltoligurischer Zeit wusste man die Vorzüge des Platzes zu schätzen und die Menschen des Mittelalters schufen sich hoch über grandioser Landschaft eine kleine Stadt. Kirche, Wälle und Schutzgräben, ein Dorf und die eigentliche Burg aus dem 12. Jh. sind als Ruine noch geblieben. Im Zuge nach den Glaubenskämpfen zwischen den Katholiken und Protestanten wurde die Anlage zerstört und aufgegeben. Heute ist der Ort von melancholischer Schönheit und zur Bedeutungslosigkeit verfallen.

 


Kloster Notre Dame de sénanque

Einer der Hauptsehenswürdigkeiten in der Provence ist das Kloster Abbay de Sénanque. Die Zisterzienserabtei liegt in einen tiefen Taleinschnitt im Sénacole-Tal gebettet. Im Zuge der Ausbreitung der Zisterzienser im 12 Jahrhundert wurde Sénanque im Jahre 1148 von Mönchen der Abtei Marzan gegründet. Am Ende des Mittelalters existierten rund 700 Klöster des Ordens in ganz Europa. Seine Blütezeit erlebte das Kloster im 13. und 14. Jahrhundert.

Wir haben uns am zeitigen Morgen am Kloster eingefunden. Die Stille, die noch kühle Luft und die wenigen Menschen die sich eingefunden haben geben diesem Ort einen einzigartige Anmutung. Nach dem ersten Tagesgebet, um 4.00 Uhr, finden sich die Mönche um 8.00 Uhr in der Kapelle ein um zur Laudes, die Lobgesänge vorzunehmen. Gespannt verfolgten wir die Ankunft der Mönche in dem Gotteshaus. Der Ablauf dieser Zeremonie ist fest verankert. Die Lobgesänge der Mönche durchdringen die karg eingerichtete Kapelle. 

Zwei Stunden später ist die Situation völlig anders, wenn hunderte Touristen über diesen Ort herfallen.

 


Gordes

Gordes liegt wunderschön an einem Steilhang am Rande des Plateau de Vaucluse über den Tälern der Flüsse Imergue und Coulon mit Blick auf den Luberon. Der Ort war schon in der Jungsteinzeit besiedelt. Die ersten Einwohner, die einen keltoligurischen Volksstamm angehörten, nannten ihn "Vorda", woraus mit der Zeit Gordes wurde. Heute ist der Ort einer der meistbesuchten des Luberon.

 


Village des Bories

Die Bories (Buden, Hütten) bezeichnet, stammen aus dem 17. bis 19. Jahrhundert. Sie sind das spektakulärste und perfekteste Beispiel der Trockensteinbauweise. Bei dieser Technik werden Steine, die vor Ort in großer Anzahl und kostengünstig vorhanden sind, ohne Mörtel oder ein anderes Bindemittel nach dem Prinzip des Kraggewölbes miteinander verbunden. Die Hütten dienten den Schäfern als Unterstände, Lager, Kornspeicher nach der Ernte. Auch als vorübergehende saisonale Wohnung für die 
Bauern, deren Felder von den Heimatdörfern weit entfernt lagen. Hier wurde neben den Bories Wein, Oliven und Getreide angebaut. Man züchtete Vieh und praktizierte die Seidenraupenzucht. Diese Bories wurden in der Mitte des 19. Jahrhunderts verlassen. 

 


Lavendelfelder bei Sault